Icebreaker – Ein Theaterprojekt zum Thema „Depression im Jugendalter“

In der Woche vom 11.11. bis 15.11.2019 fanden sich 8 Schülerinnen und Schüler in unserer Aula zusammen, um mit dem Theaterpädagogen und Regisseur Jean-Francois Drozak aus Nürnberg ein Theaterstück zum Thema Depression zu erarbeiten.

Depression – ein Tabuthema. Besonders im Kinder- und Jugendalter. Niemand will darüber reden, selbst Experten neigen dazu, es zu verschweigen oder dem Thema aus dem Weg zu gehen. Jean-Francois Drozak möchte dies ändern und hat in der AOK Bayern und dem Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Familie zwei starke Unterstützer gefunden.

Als unserer Schule kontaktiert wurde, war es keine Frage, dass wir dieses Projekt unterstützen wollten.





Acht Schülerinnen und Schüler aus den 8. und 9. Klassen wurde einige Zeit vorher über ein Casting ausgewählt und arbeiteten dann zusammen mit Herrn Drozak von Montagmorgen bis Donnerstag an diesem interaktiven Stück. Am Donnerstagabend war dann Premiere für Eltern, Freunde und Lehrer und am Freitag folgten noch zwei Aufführungen für die Mitschüler.





In eindrucksvoller Weise wurde von den Jugendlichen dargestellt, wie und woran man erkennen kann, ob jemand wirklich depressiv ist oder einfach nur pubertär null Bock hat.

Nach jeder Szene waren die Zuschauer aufgefordert, sich anhand einer Check-Liste Gedanken zu machen, wer von den beiden Hauptfiguren Anna und Robert nun wirklich depressiv ist.




Am Ende wurde auch noch gezeigt, wie ein Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik einem Patienten mit Depressionen wirklich helfen kann.

Sehr beeindruckend waren die schauspielerischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, vor allem, wenn man bedenkt, dass nur dreieinhalb Tage Zeit waren, das Stück zu erarbeiten.

Viele Zuschauer waren sehr nachdenklich und die Krankheit Depression bei Jugendlichen wurde vielen zum ersten Mal richtig bewusst.



„Ein gebrochenes Bein kann man anfassen, eine gebrochene Seele nicht. Aber Depression ist ein Krankheit wie jede andere, und man kann sie heilen wie (fast) jede andere.“




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