Europa kommt in die Schule: EU-Abgeordneter Markus Ferber zu Gast in Pfuhl

Im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttags besuchte der Europaabgeordnete Markus Ferber die Inge-Aicher-Scholl-Realschule Pfuhl. Unter dem Motto „Europa kommt in die Schule“ kamen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mit dem Politiker ins Gespräch.

All26Zu Beginn ordnete Markus Ferber die Entstehung der Europäischen Union historisch ein. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, aus der später die Europäische Union hervorging, sei nach den Erfahrungen zweier Weltkriege vor allem als Friedensprojekt gegründet worden. „Krieg in Europa unmöglich zu machen“, sei ein zentrales Ziel gewesen, erklärte Markus Ferber den Jugendlichen. Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen. Sie interessierten sich unter anderem für den Arbeitsalltag eines Europaabgeordneten, aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen, Klimaschutz, Bürokratie, Migration, den Ukrainekrieg sowie die Frage, wie junge Menschen sich für Europa engagieren können. Markus Ferber berichtete offen von seinem vollen Terminkalender zwischen Wahlkreis, Brüssel und Straßburg. Sein Beruf sei zeitintensiv, sagte er, Stress entstehe aber auch durch die eigene Organisation. Politik bedeute für ihn, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Wichtig sei dabei, komplizierte Themen verständlich zu erklären. Besonders betonte Herr Ferber die Chancen, die Europa jungen Menschen biete. Dazu zählten Erasmus+, die Anerkennung von Schul-, Berufs- und Studienabschlüssen sowie die Möglichkeit, in anderen EU-Ländern zu lernen, zu studieren oder zu arbeiten.

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Europa eröffne jungen Menschen heute Möglichkeiten, die es in seiner eigenen Schul- und Studienzeit noch nicht gegeben habe. Auch kritische Fragen wurden angesprochen. So sprach Markus Ferber über hohe Energiekosten, Bürokratiebelastung und den Fachkräftemangel. Beim Thema Klimaschutz machte er deutlich, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz miteinander vereinbar sein müssten. Dies könne nur durch Forschung, Innovation und neue Technologien gelingen. Zum Abschluss ermutigte Herr Ferber die Jugendlichen, sich einzubringen: Demokratie lebe davon, dass Menschen mitmachen. Schon wählen zu gehen sei ein wichtiger Beitrag. Darüber hinaus gebe es viele Möglichkeiten, sich vor Ort, in Vereinen, Organisationen oder für Europa zu engagieren. Der EU-Projekttag findet 2026 rund um den 27. April statt. Anlass ist der Europatag am 9. Mai. Seit 2007 besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen, um mit jungen Menschen über Europa zu diskutieren. Laut Bundesregierung zeigen frühere Umfragen, dass solche Besuche das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Europa deutlich steigern.

 

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