Erste Hilfe spielerisch lernen: Projekttag der Grundschule Pfuhl mit der Inge-Aicher-Scholl-Realschule Pfuhl
Wie legt man einen Verband an? Was tun bei einer Kopfverletzung oder wenn jemand bewusstlos ist? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Grundschule Pfuhl bei einem besonderen Projekttag rund um das Thema Erste Hilfe.
Organisiert wurde der „Erste-Hilfe-Tag“ von Yvonne Messerschmied und Marina Fregien in enger Zusammenarbeit mit dem Schulsanitätsdienst der Inge-Aicher-Scholl-Realschule Pfuhl unter der Leitung von Gudrun Kreitmeier. Ziel des Projekts: Kinder frühzeitig für Erste Hilfe sensibilisieren, Berührungsängste abbauen und ihnen zeigen, dass Helfen gar nicht so schwer ist. „Unsere Schulsanitäter haben die Stationen selbst vorbereitet, Präsentationen erstellt und kleine Unterrichtseinheiten entwickelt“, erklärt Gudrun Kreitmeier. Die engagierten Schülerinnen und Schüler der Realschule – insgesamt rund zehn aus höheren Jahrgangsstufen – übernahmen dabei die Anleitung der Grundschulkinder. Pro Station waren jeweils zwei bis drei Schulsanitäter im Einsatz. Insgesamt durchliefen die Drittklässler fünf verschiedene Stationen. In Kleingruppen lernten sie unter anderem, wie man Pflaster- und Druckverbände anlegt, wie man bei Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen reagiert und was bei Bauchschmerzen oder Verbrennungen zu tun ist. Auch das Thema Bewusstlosigkeit wurde altersgerecht vermittelt und alle Drittklässler übten in ihren Gruppen die Atemkontrolle und die stabile Seitenlage. Ein besonderes Highlight wartete draußen auf die Kinder: Ein Rettungswagen der Wasserwacht Neu-Ulm konnte aus nächster Nähe erkundet werden. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Ausstattung und Arbeit der Rettungskräfte. Jede Klasse bildete dabei eine Gruppe, die im Laufe des Vormittags alle Stationen durchlief. Durch den abwechslungsreichen Ablauf blieb genügend Zeit zum Ausprobieren, Fragen stellen und Mitmachen. Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Realschule sein kann. Während die Jüngeren spielerisch wichtige Fähigkeiten erlernten, konnten die älteren Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben. Am Ende waren sich alle einig: Erste Hilfe ist wichtig – und kann sogar richtig Spaß machen.
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